No matter which way you go

Wuha!
CS mit Martin und letzten Samstag noch um 16 Uhr in einen Eimer gekotzt. MUNBW war viel besser als erwartet, eine Woche voller positivem Streß und kaum zu Hause Facebooknachrichten, warum ausgerechnet ein so außergewöhnlicher Mensch wie ich so einen Allerweltsnamen haben müsse, und die Bestätigungsmail: Einladung zum Jugendpresseverband BW, an einer Zeitschrift mitschreiben.
In drei Wochen, wenn alles klappt, nach Koblenz zum YLA, dann zu ihm (ich habe um 2 Uhr nachts den Hörer geküsst, so glücklich bin ich) und danach nach Kiev. Und dann nach Stockholm, nach Taizé, und wenn ich nur genug arbeite, vielleicht kann ich dann ja vier Wochen lang nach Südamerika.
Ich fühle mich so schrecklich am Leben.

<3

14.5.11 19:26
 


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DIE TAGE WERDEN ENGER.

Durch einen Riss am Himmel
sieht sie wie die Zeit vergeht.
Sieht das Chaos, sieht die Sterne
und wie schnell die Welt sich dreht.

Ein Leben wartet irgendwo da draußen auf sie
eines, das all die Mühen lohnt.
Sie sagt, sie sucht es morgen
und manchmal glaubt sie, was sie sagt.

Die Tage werden enger, die Wege länger.
Es wird nichts mehr kommen,
ihr Abstieg hat begonnen.
Sie sieht nicht mehr hin.


Den Kopf voll Todesphantasien.
Der Wunsch zu fliehen lässt sie nicht los.
Die Angst ist groß, nichts kann sie retten.
Ein Berg Tabletten bringt sie durch den Tag.


Ihre Wut und die Nächte sind
ein Labyrinth aus Dornen und Blut.
Stummer Schrei, frische Klingen, der Drang zu springen - endlich aus und vorbei.

Sie träumt sich frei.
Sie stolpert voran,
so schnell wie sie kann
doch alles rast an ihr vorbei.