No matter which way you go
Youtube empfiehlt mir Coldmirror im Wortspiel, Das Klagen der Kühe, "Autonom" von Conexion Musical und einen DMX-Report über Motorradraser. Über was? o.O

Dass ich Abends Cyrano de Bergerac vorgelesen haben will, deutet Tybalt als abflauende Leidenschaft. Quatsch, sage ich und denke, achja, Leidenschaft, damit meint er wohl irgendwas sexuelles. Ich liebe ihn immer mehr, fühle mich immer aufgehobener und wir haben auch nicht weniger Sex oder ich währenddessen weniger Orgasmen. Ich fühle mich bloß nach wie vor nicht gefickt. Das letzte Mal, als ich bei ihm kam, habe ich mich und beinahe auch ihn gefragt, warum zum Teufel ich dabei kein Blut in meinem Mund schmecke. Ich will verprügelt werden.
Seit ich die Absagen zu Kiev und der YoungLeadersAkademie bekommen habe, bin ich ständig von jedem genervt. Warum kann meine Mutter die Muffins auch nicht in der scheiß Form lassen? Warum ist mein Geschichtebuch schonwieder nicht da, wo es sein sollte? Und warum zum Teufel fühle ich mich nach einer Stunde schwimmen nicht leichter?
Ich bin zu aufgedreht um den ganzen Tag in zu lange nicht gewechselten Laken Hartz-IV-Fernsehen zu sehen und zu ängstlich, die DXM, die hier liegen, einzuschmeißen und in die KTS oder so zu fahren. Also unzufriede ich vor mich hin, einviertellethargisch.
Mein 20.Lebensjahr fängt an mit dem Gefühl, komisch geträumt zu haben (oder garnicht richtig aufgewacht zu sein) und mit dem, nochnie so einen riesen Bauch vor mich hingeschoben zu haben (was objektiv nicht stimmt).
Erkenntnisse: In Zeiten von Facebook macht sich keiner mehr die Mühe zum Gratulieren anzurufen. Tobis Geschichten von Interesse hatte ich geiler in Erinnerung als sie sind.  Mit meinen Fehlstunden mache ich den Protagonistinnen aus "We are Family" Konkurrenz. Mein Dildo ist heute genau ein Jahr alt.

4.6.11 17:52
 


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DIE TAGE WERDEN ENGER.

Durch einen Riss am Himmel
sieht sie wie die Zeit vergeht.
Sieht das Chaos, sieht die Sterne
und wie schnell die Welt sich dreht.

Ein Leben wartet irgendwo da draußen auf sie
eines, das all die Mühen lohnt.
Sie sagt, sie sucht es morgen
und manchmal glaubt sie, was sie sagt.

Die Tage werden enger, die Wege länger.
Es wird nichts mehr kommen,
ihr Abstieg hat begonnen.
Sie sieht nicht mehr hin.


Den Kopf voll Todesphantasien.
Der Wunsch zu fliehen lässt sie nicht los.
Die Angst ist groß, nichts kann sie retten.
Ein Berg Tabletten bringt sie durch den Tag.


Ihre Wut und die Nächte sind
ein Labyrinth aus Dornen und Blut.
Stummer Schrei, frische Klingen, der Drang zu springen - endlich aus und vorbei.

Sie träumt sich frei.
Sie stolpert voran,
so schnell wie sie kann
doch alles rast an ihr vorbei.