No matter which way you go
In "Der Dreizehnte Monat" wird das Stottern reeler, wenn er darüber spricht oder schreibt, deswegen tut er manchmal so, als sei Henker garnicht da.
Vielleicht stimmt es und es ist sinnvoll, die Klappe zu halten und die Gedanken weit weg zu schieben, aber es macht mich nervös.
Mein Puls ging hoch und ich musste nach Luft schnappen, als Bernhard mir gesagt hat, dass er von seiner anderen Affäre erstmal Abstand nimmt, weil es zu beziehungsmäßig wurde. Ich kenne Eifersucht eigentlich nicht, aber vielleicht ist es etwas in der Art. Ms. Gildersleeve hat heute zwei Stunden lang damit verbracht, uns die verschiedenen Ausprägungen der "Hypocrisy" in "A pair of jeans" nahe zu bringen und ich habe den Kopf so voll von diesem Wort (sie spricht es aus wie Hüpokreisi, eine schreckliche Lehrerin), dass ich mich frage, ob es wohl auch heuchlerisch ist , wenn ich mal um mal frage, ob es dann für Tybalt auch wirklich okay ist, wenn ich zu Bernhard fahre und ihm danach sage, er würde besser ficken. Klar ist es körperlich geiler, seinen Schwanz in mir zu haben, aber ich streiche mir bei ihm nie die verschwitzten Haare aus dem Gesicht und fühle mich ernsthaft benutzt und deshalb befriedigt.
Aber immerhin wiege ich endlich wieder unter 65kg und mein Leben ist so schnell, dass ich nichtmal dazu komme, Olga oder Claudia einen Brief in ihre FSJ-Camps zu schicken.
Und springen, tanzen und mich drehen, nur noch grelle Farben sehen wollte ich ja schließlich immer.

26.9.11 12:47
 


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DIE TAGE WERDEN ENGER.

Durch einen Riss am Himmel
sieht sie wie die Zeit vergeht.
Sieht das Chaos, sieht die Sterne
und wie schnell die Welt sich dreht.

Ein Leben wartet irgendwo da draußen auf sie
eines, das all die Mühen lohnt.
Sie sagt, sie sucht es morgen
und manchmal glaubt sie, was sie sagt.

Die Tage werden enger, die Wege länger.
Es wird nichts mehr kommen,
ihr Abstieg hat begonnen.
Sie sieht nicht mehr hin.


Den Kopf voll Todesphantasien.
Der Wunsch zu fliehen lässt sie nicht los.
Die Angst ist groß, nichts kann sie retten.
Ein Berg Tabletten bringt sie durch den Tag.


Ihre Wut und die Nächte sind
ein Labyrinth aus Dornen und Blut.
Stummer Schrei, frische Klingen, der Drang zu springen - endlich aus und vorbei.

Sie träumt sich frei.
Sie stolpert voran,
so schnell wie sie kann
doch alles rast an ihr vorbei.