No matter which way you go
Irgendwas ist da schief gelaufen, sonst würde ich nicht heulen, wenn Tobi mich beleidigt.

Zuviel Sekt, zuviel Einsamkeit.
Ich hab Angst vor dem Leben. Tybalt will ich loswerden, und dann doch wieder nicht, weil ich jemanden brauche. Das ist unfair und er tut mir Leid. Auch, weil  ich ihn mag?
Alles ist scheiße. Überall müsste ich was in Ordnung bringen und nirgendwo hab ich die Kraft. Falsch. Nirgendwo hab ich den Mut.

19.11.11 01:15
 


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DIE TAGE WERDEN ENGER.

Durch einen Riss am Himmel
sieht sie wie die Zeit vergeht.
Sieht das Chaos, sieht die Sterne
und wie schnell die Welt sich dreht.

Ein Leben wartet irgendwo da draußen auf sie
eines, das all die Mühen lohnt.
Sie sagt, sie sucht es morgen
und manchmal glaubt sie, was sie sagt.

Die Tage werden enger, die Wege länger.
Es wird nichts mehr kommen,
ihr Abstieg hat begonnen.
Sie sieht nicht mehr hin.


Den Kopf voll Todesphantasien.
Der Wunsch zu fliehen lässt sie nicht los.
Die Angst ist groß, nichts kann sie retten.
Ein Berg Tabletten bringt sie durch den Tag.


Ihre Wut und die Nächte sind
ein Labyrinth aus Dornen und Blut.
Stummer Schrei, frische Klingen, der Drang zu springen - endlich aus und vorbei.

Sie träumt sich frei.
Sie stolpert voran,
so schnell wie sie kann
doch alles rast an ihr vorbei.