No matter which way you go
Sex wird garnicht so chronisch überschätzt. Nach einer Woche voller Taubheit, Angst, Leere, Lustlosigkeit und Lebensmüdigkeit unwillig in den Zug zu Bernhard gesessen, unwohl zwischen all den Menschen gefühlt und dann plötzlich, irgendwann zwischen erstem Kuss und erstem Orgasmus des Abends angefangen selig zu lächeln und nichtmehr aufgehört. Zugelassene Nähe! , ehrliches Lachen und das Gefühl, für Ewigkeiten dort bleiben zu können aber nicht zu müssen. Seltsam, aber ich fühle mich befriedigt, ohne mich benutzt und dann weggeworfen fühlen zu müssen. Jetzt jedenfalls ist die Welt okay, komplett okay, die Verzweiflung ist weg und nichtmal Tybalts SMS hat mich zu sehr durcheinander gebracht. Hach, Serotonine! <3
4.12.11 14:36
 


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DIE TAGE WERDEN ENGER.

Durch einen Riss am Himmel
sieht sie wie die Zeit vergeht.
Sieht das Chaos, sieht die Sterne
und wie schnell die Welt sich dreht.

Ein Leben wartet irgendwo da draußen auf sie
eines, das all die Mühen lohnt.
Sie sagt, sie sucht es morgen
und manchmal glaubt sie, was sie sagt.

Die Tage werden enger, die Wege länger.
Es wird nichts mehr kommen,
ihr Abstieg hat begonnen.
Sie sieht nicht mehr hin.


Den Kopf voll Todesphantasien.
Der Wunsch zu fliehen lässt sie nicht los.
Die Angst ist groß, nichts kann sie retten.
Ein Berg Tabletten bringt sie durch den Tag.


Ihre Wut und die Nächte sind
ein Labyrinth aus Dornen und Blut.
Stummer Schrei, frische Klingen, der Drang zu springen - endlich aus und vorbei.

Sie träumt sich frei.
Sie stolpert voran,
so schnell wie sie kann
doch alles rast an ihr vorbei.